Im Zentrum des Content Planers steht die Idee. Sie ist der kleinste Baustein und bewusst leichtgewichtig gehalten: Du wirfst einen Gedanken hinein und baust ihn später aus, statt beim Erfassen ein Formular auszufüllen.
Technisch ist jede Idee ein eigener Datensatz. Sie ist kein Notizzettel neben dem System, sondern Teil davon. Aus derselben Idee entsteht später der geplante Beitrag und schliesslich der veröffentlichte Inhalt, als ein durchgehender Vorgang.
Minimal reicht
Titel eingeben, speichern, fertig. Alles Weitere kannst du jederzeit nachtragen.
Idee erfassen
Du kannst von überall in Flyo via grünem Button unten rechts eine neue Idee im Content Planer erfassen. Wenn du dich innerhalb des Planers bewegst, findest du sowohl in der Kalender, als auch in der Pipeline-Ansicht Plus-Icons, um eine Idee zu erfassen.
Die Optionen einer Idee
Titel
Der Titel ist das, was auf der Karte in der Pipeline und im Kalender steht. Formuliere ihn so, dass eine Kollegin in drei Wochen versteht, worum es geht, ohne die Idee zu öffnen.
Typ
Der Typ bestimmt, was aus der Idee entsteht, zum Beispiel Blogbeitrag, Social Post, Newsletter oder Mailsignatur. Die Typen sind frei definierbar und werden im Setup angelegt.
Ein Blogbeitrag bekommt so etwa immer ein Feld für das Fokus-Keyword, ein Social Post eines für den Zielkanal. Diese Informationen erleichtern später das Erstellen des finalen Inhalts.
Themen-Tags
Tags bestimmen, worum es geht, und sind frei kombinierbar. Eine Idee kann gleichzeitig zum Themenfeld "Kulinarik" und zur Kampagne "Sommer 2026" gehören, ohne dass sie in eine von beiden Schubladen einsortiert werden muss.
Die Tags sind zugleich die Grundlage für die Auswertung im Content-Planer-Dashboard, wo sichtbar wird, welche Themen mit welcher Intensität bespielt werden.
Notizen
Hier landet alles, was den Gedanken festhält: der Aufhänger, die Quelle, der Name der Ansprechperson, die Überlegung, warum das Thema jetzt relevant ist. Die Notizen sind später Material für die Weiterentwicklung der Idee, auch für die KI-Generierung.
Zuständige Person
Jede Idee hat eine zugewiesene Person, sodass jederzeit klar ist, wer dran ist. Zuständigkeiten lassen sich auch über Bereichsgrenzen hinweg vergeben. Liefert ein Fachbereich den Beitrag und redigiert ihn die Kommunikation, sind beide am selben Eintrag sichtbar, mit unterschiedlichen Rollen statt zwei getrennten Aufgaben in zwei Listen.
Zuweisung & Benachrichtigungen
Ideen halten den Zeitpunkt fest, an dem eine Person zugewiesen wurde. Neu zugewiesene Arbeit lässt sich dadurch leicht erkennen und filtern. Benachrichtigungen zu einer Idee verlinken direkt in den Content Planner – du springst also von der Meldung unmittelbar zur Arbeit.
Deadline
Die Deadline lässt sich als einzelnes Datum oder als Zeitspanne setzen. Die Zeitspanne ist nützlich für Beiträge, die über mehrere Tage entstehen, und für Kampagnen mit einem Publikationsfenster statt einem Stichtag.
Erst mit einem gesetzten Termin erscheint die Idee im Kalender. Ohne Termin bleibt sie in der Pipeline und unter "Nicht eingeplant" sichtbar.
Status
Der Status entspricht direkt der Spalte in der Pipeline. Du kannst ihn im Eintrag setzen oder die Karte im Board verschieben, das Ergebnis ist dasselbe.
Zusätzliche Felder
Weil kein Redaktionsplan dem anderen gleicht, kommen weitere Felder nach Bedarf dazu, zum Beispiel Links, zusätzliche Textfelder oder Öffnungszeiten. Du hast zwei Wege:
- Pro Typ hinterlegt: Standardfelder, die bei jedem neuen Eintrag dieses Typs automatisch erscheinen.
- Spontan ergänzt: Felder, die du beim Erstellen einer einzelnen Idee hinzufügst, weil dieser konkrete Beitrag sie braucht.
Damit bleibt der Einstieg leichtgewichtig: Du musst nicht erst eine Struktur definieren, bevor du die erste Idee erfassen kannst, und wächst trotzdem in eine saubere Struktur hinein.
Verknüpfte Inhalte aus Flyo
Eine Idee lässt sich mit bestehenden Inhalten aus Flyo verknüpfen: mit der Veranstaltung, über die berichtet werden soll, mit dem Partnerbetrieb, der vorkommt, oder mit dem Vorgängerbeitrag zum selben Thema.
Diese Verknüpfungen sind keine Notizen, sondern echte Referenzen auf Datensätze. Sie stehen deshalb später beim Generieren des Inhalts als Material zur Verfügung, statt erneut gesucht werden zu müssen. Das ist der wesentliche Unterschied zu einem externen Planungstool, in dem nur "Blogbeitrag Stadtentwicklung, KW 12" steht und die recherchierten Links woanders liegen.
Buzzes
Buzzes sind eine ideenbezogene Chat-Funktion direkt am Eintrag. Du stellst eine Frage, markierst eine Kollegin, sie antwortet, alles an der Idee selbst statt in einem dritten Kanal.
Der Nutzen zeigt sich vor allem im Nachhinein: Wer in einem halben Jahr wissen will, warum ein Beitrag anders umgesetzt wurde als geplant, findet die Diskussion am Eintrag statt in einem Mailverlauf, den niemand mehr hat.
Empfohlenes Vorgehen
- Sofort erfassen. Eine gute Idee entsteht selten am Schreibtisch, sondern im Gespräch oder an einem Anlass. Wenn sie nicht innerhalb von zwei Minuten an einem gemeinsamen Ort landet, ist sie nach drei Tagen weg.
- Typ und Tags setzen, sobald klar ist, was daraus werden soll. Das genügt für die Auswertung.
- Zuständigkeit und Deadline ergänzen, wenn die Idee in die Planung übergeht.
- Verknüpfungen und Notizen anreichern, bevor jemand mit der Umsetzung beginnt.

