Der Content Planer ist die Redaktionsplanung direkt im Flyo Content Hub. Er ist in jedem Flyo-Plan enthalten, verursacht keine Zusatzkosten und muss nicht separat aktiviert oder lizenziert werden. Sobald du Flyo nutzt, steht er zur Verfügung.
Für die Nutzung der KI-Funktionen im Planer (Inhalte aus einer Idee generieren) ist zusätzlich das Modul KI-Assistent erforderlich.
Du musst nicht alles vorher definieren
Der Planer ist bewusst leichtgewichtig aufgebaut: Du kannst sofort mit dem Erfassen von Ideen beginnen und die Struktur später ergänzen. Felder lassen sich auch spontan beim Erstellen einer Idee hinzufügen. Das Setup in diesem Artikel lohnt sich trotzdem, sobald mehr als eine Person plant.
Überblick über die drei zentralen Bausteine
Vor dem ersten Einsatz definierst du idealerweise drei Dinge:
| Baustein | Beantwortet die Frage | Beispiele |
|---|---|---|
| Pipeline | In welchem Zustand ist eine Idee? | Idee, In Arbeit, Warte auf Freigabe, Erledigt |
| Typ | Was entsteht aus der Idee? | Blogbeitrag, Social Post, Newsletter, Mailsignatur |
| Tag | Worum geht es inhaltlich? | Kulinarik, Nachhaltigkeit, Kampagne Sommer 2026 |
Typen und Tags erfüllen bewusst zwei verschiedene Aufgaben und ersetzen zusammen eine Ordnerstruktur. Der Typ bestimmt, was entsteht, und damit auch, welche Felder eine Idee mitbringt. Die Tags bestimmen, worum es geht, und sind frei kombinierbar. Eine Idee kann so gleichzeitig zum Themenfeld "Kulinarik" und zur Kampagne "Sommer 2026" gehören, ohne dass sie in eine der beiden Schubladen einsortiert werden muss.
Verwende Typen und Tags so wie du möchtest
Du möchtest eine andere Logik für Typen und Tags verwenden? Kein Problem. Unser Beispiel oben soll exemplarisch zeigen, wie eine Logik aufgebaut werden kann. Du kannst Typen und Tags natürlich so verwenden, wie es deinen Vorstellungen entspricht.
Schritt 1: Pipeline definieren
Die Pipeline ist ein Kanban-Board mit frei definierbaren Spalten. Jede Spalte entspricht einem Status. Verschiebst du eine Karte in eine andere Spalte, ändert sich der Status der Idee, und umgekehrt. Es gibt keine zwei getrennten Zustände, die auseinanderlaufen können.
Beim Definieren der Spalten gilt: Bilde den Weg ab, den eine Idee in eurem Team tatsächlich nimmt. Eine typische Pipeline könnte so aussehen:
- Idee - gesammelt, noch nicht entschieden
- Geplant - Thema ist gesetzt, Termin steht
- In Arbeit - jemand produziert den Inhalt
- Warte auf Freigabe - Review durch Redaktion oder Fachbereich
- Erledigt - publiziert oder abgeschlossen
Weniger Spalten sind am Anfang besser als zu viele. Spalten, die nie genutzt werden, machen das Board unübersichtlich, und jede zusätzliche Stufe erzeugt eine zusätzliche Bewegung im Alltag.
Definiere, welchen Status deine Ideen standardmässig nach ihrer Erfassung haben sollen (Standardstatus, das muss nicht zwingend die erste Kolonne sein) und ab wann sie als erledigt gelten (Abschlussstatus, muss nicht zwingend der letzte Status sein).
So erstellst du die Pipeline
Beim erstmaligen Start des Planers fordert dich Flyo auf, die Pipeline zu definieren. Änderungen zu einem späteren Zeitpunkt kannst du in den Flyo-Einstellungen vornehmen.
Schritt 2: Typen anlegen
Der Typ einer Idee ist frei definierbar: Blogbeitrag, Social Post, Newsletter, Mailsignatur oder was in eurem Redaktionsalltag sonst vorkommt.
Pro Typ lässt sich ein Set an Standardfeldern hinterlegen. Diese Felder erscheinen automatisch bei jedem neuen Eintrag dieses Typs. Ein Blogbeitrag bekommt so zum Beispiel immer ein Feld für das Fokus-Keyword, ein Social Post eines für den Zielkanal.
Die Typen im Planer folgen derselben Logik wie die Inhaltstypen im Content Hub: Struktur dort, wo sie hilft, Freiheit dort, wo sie gebraucht wird. Das zahlt sich später beim Generieren aus, weil Planungsstruktur und Inhaltsstruktur zusammenpassen.
Für jeden Typ kannst du mit (1) Preset hinzufügen bei Bedarf zusätzliche Standardfelder definieren, welche direkt angezeigt werden. Alle Feldtypen stehen aber bei allen Typen auch immer zum situativen Einfügen bereit.
Empfehlung für den Start: Lege die zwei bis drei Typen an, die ihr am häufigsten produziert, und ergänze den Rest, wenn er zum ersten Mal gebraucht wird.
So erstellst du Typen
Beim erstmaligen Start des Planers fordert dich Flyo auf, Typen zu definieren. Änderungen zu einem späteren Zeitpunkt kannst du in den Flyo-Einstellungen vornehmen.
Schritt 3: Tags definieren
Tags bilden eure Themenfelder und Kampagnen ab. Sie sind frei kombinierbar, eine Idee kann also mehrere Tags gleichzeitig tragen.
Bewährt hat sich, zwei Arten von Tags zu unterscheiden, auch wenn sie technisch gleich funktionieren:
- Themen-Tags bleiben über Jahre stabil (Kulinarik, Natur, Wirtschaft, Personal)
- Kampagnen-Tags sind zeitlich befristet (Sommer 2026, Jubiläum, Standortkampagne)
Tags sind auch die Grundlage für die Auswertung im Content-Planer-Dashboard: Dort wird sichtbar, welche Themen mit welcher Intensität bespielt werden. Ein zu grosszügiger Tag-Wildwuchs macht diese Auswertung wertlos. Sinnvoll ist eine überschaubare Liste, die von wenigen Personen gepflegt wird.
So erstellst du Tags
Beim erstmaligen Start des Planers fordert dich Flyo auf, Typen zu definieren. Änderungen zu einem späteren Zeitpunkt kannst du in den Flyo-Einstellungen vornehmen.
Schritt 4: Dashboard prüfen
Mit dem Content Planer erhältst du neben dem Organisations-Dashboard ein eigenes Content-Planer-Dashboard. Oben auf der Startseite von Flyo findest du einen Umschalter, um zwischen den beiden zu wechseln. Das zuletzt geöffnete Dashboard wird beim nächsten Login automatisch wieder geladen.
Das Content-Planer-Dashboard wertet nach Typen, Themen und Personen aus und zeigt unter anderem:
- die Themen- und Kanalverteilung
- herannahende Deadlines
- den aktuellen Arbeitsstand
- die Auslastung pro Person, auch über mehrere Themenfelder hinweg
Es ergänzt damit das bestehende Flyo-Dashboard, das die Performance bereits veröffentlichter Inhalte zeigt. Mehr zur allgemeinen Oberfläche findest du unter Standardansicht.
Schritt 5: Zuständigkeiten klären
Jede Idee hat eine zugewiesene Person. Klärt vor dem Start, wer Ideen erfassen darf, wer sie zuweist und wer eine Idee als erledigt markiert. Ergänzend greifen die Workflow-Funktionen des Content Hubs mit Freigabestufen und feldgenauen Berechtigungen, siehe Berechtigungslogik.

